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Was ist ein Virus (Fortsetzung)
Moderne Viren – Der Wurm kommt...
Makro-Viren Da diese Makro-Programmiersprachen aber mittlerweile genau so leistungsfähig sind, wie andere klassische Programmiersprachen, kann man damit auch anderes machen, als nur wiederkehrende Tätigkeiten aufzuzeichnen und wiederzugeben. Das heisst, ein Makro-Programmierer hat die volle Kontrolle über Ihren Computer. Er kann zum Beispiel Dateien erstellen, verändern und löschen. Er hat Zugriff auf die Registry und kann diese verändern. Er kann auf Programme wie Microsoft Outlook zugreifen und selber automatisiert E-Mails versenden. Dies bietet also alle Voraussetzungen, um die Makro-Programmiersprache zu missbrauchen und damit Viren zu programmieren. Anders als die «klassischen» Viren, die ein Wirtsprogramm benötigen, um sich zu vermehren, und die Würmer, die selber eigene Programme sind, sind Makro-Viren immer in einem Dokument enthalten. Ein Dokument ist kein eigenes Programm, sondern es benötigt immer ein anderes Programm, um es zu öffnen. Als Beispiel sei hier Microsoft Word erwähnt. Wenn Sie in Microsoft Word einen Brief schreiben und diesen speichern, so ist dies ein Dokument. Sie benötigen Microsoft Word, um diesen Brief wieder anzuschauen und weiter zu bearbeiten. Wenn Sie das Dokument einem Kollegen weiter geben, so muss dieser auch Microsoft Word installiert haben, damit er dieses überhaupt öffnen kann. Man kann nun ein Dokument so manipulieren, dass beim Öffnen des Dokumentes ein bestimmter Makro-Programmcode abläuft, ohne dass Sie dies bemerken. Für einen Laien ist zudem nicht ohne weiteres ersichtlich, ob einem Dokument ein solcher Makro-Programmcode beigefügt ist oder nicht. Es ist nicht einmal für den Profi einfach, da man Makro-Code mit Tricks verstecken kann. Makro-Viren verbreiten sich also, indem Sie ein Dokument öffnen. Wenn Sie das Dokument öffnen, wird das zugehörige Programm gestartet (also in unserem Fall Word) und das zugehörige Makro im Hintergrund aufgerufen, dieses führt nun den schadhaften Teil des Virus aus, und versucht sich in den meisten Fällen via Microsoft Outlook weiter zu versenden. Dabei generiert das Virus einen möglichst attraktiven oder unschuldigen E-Mail Text, damit möglichst viele potenzielle Opfer das Attachment öffnen. Sehen Sie dazu auch «Wie Viren und Trojaner zu Ihnen kommen».
Microsoft hat auf diese Gefahr
reagiert und Sie können alle Microsoft
Office Produkte so einstellen, damit
Sie gewarnt werden, wenn ein
Mako-Programm ausgeführt wird. VirenscannertestHaben Sie eigentlich Ihren Virenscanner schon einmal überprüft, ob dieser korrekt arbeitet? Sie finden auf unseren Tools/Links-Seiten Informationen und Links um Ihren Virenscanner zu testen. |
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